Landeckreise 2012

Die Reise in die alte schlesische Heimat
führte ich alleine mit dem Auto durch
vom 30. Mai bis zum 8. Juni, da ein Zusteigen
zum Güttler / Krahlbus aus unserer Region (Südhessen)
zu aufwendig ist.


Ausblick vom neuen Dom Jadwiga Hotel auf Schnee- u. Schwarzenberg sowie die Stadt
Mittwoch 30. Mai

Die Anreise erfolgte über Mittweida am 30.05.2012 da war Halbzeitpause und beim
Gerhard im Garten wurde Gegrillt,  

anschließend  sind wir heimgefahren  und haben noch mit Fernsehen den Abend verbracht.

Donnerstag 31. Mai

Donnerstag 31. Mai 2012 

Heute am 31.Mai 2012 bin ich gegen 9:30 Uhr zum zweiten Teil der Reise aufgebrochen, allein, denn es wollte sich niemand anschließen. Die über Görlitz und Breslau (Autobahn Abfahrt) über die Bundestrasse  8 nach Glatz und von da nach Landeck ging.
In Görlitz auf polnischer Seite habe ich getankt und 50 € gewechselt hiernach ging die Fahrt erst mit 130 dann mit 110 und am Ende auf der Landstrasse 90 und 70  Landeck entgegen.

Als ich in Reyersdorf ankam war es gegen 15:00 Uhr, da bin ich gleich mal nach dem Gästehaus Lerchenfeld abgebogen da ich sehen wollte ob etwas von meinem Freund Werner  bekannt ist. Da erfuhr ich also dass er gestern gerade nach ca. 14 Tagen Aufenthalt in Lerchenfeld abgereist war. Das fand ich nun nicht sehr schön aber es war nun nicht  zu ändern.

Gleichzeitig erfuhr ich das in wenigen Minuten der Landeck Bus kommt und in Winkeldorf eine Maienandacht mit einem weiteren Krahlbus der eine Walfahrt  durchführt stattfindet. Dieser Bus wurde von dem Bruder von Hans Güttler geleitet und logierte in Altheide.

Ok da bin ich nach Winkeldorf hinter gefahren und dort wartete man schon auf die Busse. Ich habe dann an der Maiandacht mit teilgenommen. Es stellte sich heraus das nur wenige Bekannte bei der ganzen Gesellschaft zu sehen waren.
Der Landeck Bus wurde von einer Nichte von Hans Güttler geleitet, der Frau Brigitte .

 Ich habe jetzt diese 2 Busse verlassen da ich erst in Landeck einschecken wollte
Ich hatte natürlich die Telefon Nr. von der Eva nicht dabei. Dort stellte sich heraus das ich der einzige Gast war, es also wirklich nicht pressiert hätte.
Am Abend bin ich gleich mal eine Runde durch das Bad gelaufen und habe, da ich angesichts der Tatsache das ich der einzige Gast bin und daher die Halbpension abgemeldet hatte, am Georgenberg wo früher die Bade Apotheke war eine Pizza gegessen.

Pizzaria in der ehemalligen Bade Apotheke

Da ergab sich ein Kontakt mit einer Dame aus Lingen die auch auf der Maiandacht war und wir in der Pizzeria die einzigen Gäste waren und es stellte sich heraus das sie auch meine Landeckseite besucht hatte das war dann schon etwas  eigenartig mit soviel Übereinstimmung.
Übrigend’s  habe ich bei dem Rundgang die Freude von Klaus  bei seinem letzten Besuch anfang des Monats über das lebendige Treiben am Abend in den Parks  nicht teilen können im Gegenteil es war tote Hose!!! 


Was also gar nicht im Sinne für Landeck sein sollte.

Das Leben am Anfang des Monats wurde hier mit den  mehreren Feiertagen die am Anfang des Monats waren begründet.
Ich habe aber eine umfangreiche Sommerbepflanzung  der Anlagen beobachten können, die eine sehr dekorative Blumenpracht erwarten lässt. Also ist die Badeverwaltung durchaus optimistisch.

Freund Slawi der gleichzeitig von Warschau anreisen wollte,  meldete sich erst gegen 22:00 Uhr von Oppeln und ist erst sehr  spät in La. Eingetroffen.

Krahl-Bus Mauer-1 Mauer-2 magnolia
Der Landeck-Krahl-Güttlerbus
in Winkeldorf
Neu hochgezogene Hochwasser-
Schutz-Mauern
Neu hochgezogene Hochwasser-
Schutz-Mauern
Die Magnolia das Domiziel der
La. Reise 2010
Eva-Siao Die ehemalige Badeapotheke jetzt Pizzaria Pizza Kuhrhaus
Die Villa Thalheim im angrenzenden Gartenhaus lebte die Eva Siao! Die ehemalige Badeapotheke die heute eine Pizzaria ist. Das Kurhaus mit Theatersaal was zur Versteigerung ansteht!
Haus-1
Eine sehr gelungene Restauration - wenn nur das Geld zur Verfügung stände, dann könnte es überall so ausschauen. 
hallenbad-1 Albrechtshalle Rhodedendron EU-Tafel
Der Eingngsbereich zum Hallenbad
das jetzt wieder geöffnet ist.
Die Albrechtshalle mit Marienkapelle  Ein Rhodedendron vor dem Friedrichsbad Eine Hinweistafel auf die Verwendeten
Gelder d er EU !
Freitag 1. Juni

Freitag der 1. Juni 2012 

Nachdem Einzug hier im Hotel Eva versuchte ich meinen Laptop ans Netzt zu bekommen, dem war aber kein Erfolg beschieden, auch heute am 1.6.2012 gegen 19:30  ist es noch nicht gelungen, nach vielen Versuchen von mir , Christof und auch Slawi bin ich im Zimmer noch nicht am Netz. Ersatzweise habe ich einen Platz im Flur wo ich über Kabel  Netzanschluss bekam und so erst mal mit der Welt wieder Kontakt aufnehmen konnte. 

Heute Vormittag waren wir erst noch mal in Lerchenfeld und haben uns für morgen mit dem Bus zum „Schlesischen Himmmelreich  Essen“ angemeldet. Möglicherweise fahren Slawi, Malgoscha und eine Freundin aus Oppeln mit dort hin.

Dann sind wir nach Seitenberg in die Kristallhütte und haben die 5 Kristallteller für die Enkeline von Klaus geholt was auch sofort geklappt hat. 

Dann habe ich Malgoscha und Slawi das Fotobuch überreicht was ganz toll angekommen ist im Gegenzug habe ich auch ein Bild von Landeck von ihnen bekommen. Dann haben wir etwas gegessen und stundenlang getalkt.

Relativ spät bin ich noch ins Elysium gegangen, das Hotel was der Güttlerbus dieses Jahr als Quartier ausgesucht hat, ursprünglich um den Horst S. zu finden der war jedoch schon wieder weg. Die Reiseleiterin  eine Nichte von Johannes Güttler, Frau Brigitte T. und deren Mutter waren dann jedoch hoch erfreut mich kennen zu lernen, wir hatten doch noch nicht das Vergnügen. Es stellte sich auch heraus das Frau Brigitte von meiner Web-Seite die Siao Story ( siehe Verzweigung links)   im Bus schon zum Besten gegeben hatte und es nicht ganz wahr haben wollte dass ich diese Story ins Netz gestellt habe. Des weiteren stellte sich heraus das der Werner B. mit Frau auch im Bus sind, da habe ich zwar den Horst S. nicht angetroffen es wurde dennoch noch ein schöner Abend.

 

slawi piroggies eva-1 eva-2
Malgoscha-Freundin und Slawi Malgoscha hat Pierogis gebacken! Blick in mein Zimmer in der Eva Allein reisender Opa!
kunstwerk
Künstlerisch der Eingang zum Hallenbad
pano-park
Die Parkanlage vor der Albrechtshalle
park-pano
Panorama vom Friedrichsplatz mit Hotel Arabeska

Die neue Brücke über die Biele
Samstag 2. Juni

Samstag den 2.Juni 2012 

Vormittags bin ich in der Stadt gewesen, letztendlich an der Rotenbach entlang und von hinten in den Friedhof. Der ja heute mit dem Evangelischen und dessen Kapelle einen einzigen katholischen Friedhof bildet. der alte Friedhof mit Kapellenruine besteht auch noch. Im Gegensatz dazu besteht der jüdische Friedhof nicht mehr, davon zeugen nur noch Mauerfragmente von der Umzeunung.
Renoviert Renoviert Villa Elfriede nicht renoviert Hotel Schlössel nicht renoviert Hotel Düplerhof nicht renoviert
Blick auf die Biele Blick auf die Biele Blick auf die neue Brücke Klamit Villa Blick Rictung Wehr.
Nicht Renoviert  Sehr schön renoviert Der Christoverus Kaufhalle  renovierungsbedürftig Hohenzollernstrasse renovierungsbedürftig.
Blick auf die südliche Ringseite Blick auf die südliche Ringseite Dreifaltigkeit renoviert! Blick in di Kirchstrasse Blick über die Sternbrücke
Sternbrücke Blick Biele aufwärts Kirchstr Aulichbäcker Spielwaren geschäft! Biedermanns!
Kirchstrasse Rothenbach Stadtauswärts Rothenbach Stadtauswärts Rothenbach Alter Friedhof
Neuer Friedhof Neuer Friedhof Grabmal Grabmal Grabmal
Wirkt etwas unruhig das ist der Eindruck auf dem ganzen Friedhof Ehemalige ev. Kapelle
ev Kapelle jetzt katholisch Die Reste es Judenfriedhofs Blick Richtung Kreuzelberg Lyzeum früher Amtsgericht Sportanlage am Lyzeum
Blick Richtung Leuthen Bushaltestelle Bad Blick Richt. Kreuzelberg Blick Richtung Norden Villa Rosee hinter der Eva
Die Marienburg Haus hinter der Eva Die Eva, Vorderseite Biergarten der Eva Der gesicherte Hof der Eva

 Gegen 12:30 kam der Slawi und holte mich ab für Lerchenfeld denn da war „Schlesisches Himmelreich“ Essen angesagt.Dieses fand nun im Gaestehaus Lerchenfeld statt. Karina Fuglinski und Renata Czaplinski mit ihren Enkelkindern bewirteten in gewohnter Weise die anwesende Reisegruppe des Güttlerbusses, im Anschluss daran wurden schlesische Heimatlieder gesungen bevor es weiterging auf den Gottwaldhof. Denn entgegen den Gepflogenheiten wurde Kaffee und Kuchen erst im Gottwaldhof angeboten.

Slawi fuhr mit Malgoscha und der Freundin aus Oppeln in der Zwischenzeit nach Glatz da diese dort den Bus nach Oppeln nehmen wollte. Wie sie wieder zurück kamen  waren wir schon im Gottwaldhof beim Kaffeetrinken, es ergab sich noch eine kleine Kaffeerunde und  Anschließend fuhren wir Heim und er versprach mich um viertel vor 19:00 Uhr  abzuholen.





Dom Skowronky Gästehaus Lerchenfeld Gästehaus Lerchenfeld Krahl / Güttler Bus Reyersdorf
Karina Fuglinski "Schlesisches Himmelreich" Hämte Häusla  Renata Sczaplinski im Hämte Häusla Herr Fuglinski am Akodeon
 Luxhäusla Joachim Straube Krahl / Güttler Bus Winkeldorf Luxhäusla Renata Sczaplinski Der Gottwaldhof
Wohnhaus Gottwaldhof Eingang Gottwaldhof Remise Gottwaldhof Remiese Gottwaldhof Scheune Gottwaldhof
Hier sieht man Ausstellungen im Gottwaldhof Glas - Glasmalerei und Aquarelle Hinterglasmalerei
Schöne Ausstellungsflächen konnten über der Remiese eingerichtet werden Aquarelle von Ursula Kaspar Zentrifuge wie auf dem Kintscherhof
Karina Fuglinski mit dem "Kucha" Verkaufstisch Lerchenfeld Verkaufsregal Lerchenfeld Der "Kucha" im Gottwaldhof Hinweistafel Gottwaldhof
Die Busgesellschaft im Gaestehaus Lerchenfeld

 Er kam aber nicht und auch telefonisch war er nicht erreichbar. Das muss ich jetzt im Nachhinein korrigieren, er war wohl da doch kam er nicht in die Eva rein und ich hatte es verpennt. Als ich ca. viertel nach 19:00 Uhr raus bin war da niemand mehr, auf meine Telefonate reagierte er auch nicht. Es entstand also eine missverstandene Lage, daraufhin bin ich alleine ins Elysium, dort traf ich dann mit Horst S. zusammen, der nach dem Essen einen Vortrag zur Villa Barbara gehalten hat. Bei dieser Gelegenheit habe ich ihm das Buch "Der Turm zu Babel" was er zurück haben wollte übergeben.
Das Hotel Elysium in Bad Landeck eine Emphelenswerte Adresse
Hotel Elysium Bad Landeck Vor dem Elysium Ausgang vom Elysium Vor dem Elysium Hotel Elysium Ladek Zdroj
Die Innen- Einrichtung  vom Hotel Elysium Die landecker Gäste haben sich sichtlich wohlgefühlt im Hotel Elysium
Sonntag 3. Juni

Sonntag den  3.Juni 2012 

heute am Sonntag den 3. Juni  bin ich erstmal  zum Springbrunnen um wie mit Gerhard verabredet  Webfotos zu machen, das hat auch mit den üblichen Schwierigkeiten geklappt, die Straube Brüder waren auch dabei und sind mit dokumentiert worden.

Per Webcam von Mittweida /Sa. aus aufgenommen
Das Hallenbad ist wieder  restauriert und geöffnet! Mittagessen in der Linde Waclaw u. Ella Ella mit mir!
Nochmal mit mir Ella und Waclaw Erinnerungen an Bad Landeck - Ladek Zdroj Der Heidelberg Turm
Der neue Heidelbergturm wurde direkt auf die  Grenze  von Polen u. Tschechien gebaut.
Er steht auf 900 m oberhalb von Ladek Zdroj
Thomas vom Kintscherhof Voigtsdorf Kreuz und
Kapelle Mutter von Thomas

Als ich dann bei der Eva wieder ankam, kam auch schon der Waclaw und Ella aus Sieradz, (zentral Polen) angebraust, er hatte ja geschrieben er kommt Sonntagmittag, er war also pünktlich, dank "deutscher Schule". Ihn habe ich schon 1980 als er in den Semesterferien die Bundesrepublik besuchte (Polen konnten das damals !)  kennen gelernt. dieses kennenlernen war so intensiv das wir schon 1982 als in Polen eigentlich Kriegszutand herrschte, mit zwei Ehepaaren auf seiner Hochzeit waren. Damit waren wir Gäste  einer "polske Weselle" die uns heute fast auf den Tag nach 30 Jahren noch tief im Gedächtnis ist. Also haben wir erst die Klamotten vom Rudi umgeladen dann sind wir erstmal essen gegangen in die Linde an der Schlösselbrücke. Sonntag und nicht essen gehen das geht nicht. 
Dort haben wir  auch die Str. Brüder mit dem Ehepaar B. getroffen. Nach dem essen ging’s eine Runde durch das Bad dann sind wir nach Tahlheim gefahren, Slawi war nicht da obwohl er versprochen hatte zu kommen, hatte er es vorgezogen mit Miroslav nach Chechien zu fahren, da sind wir halt alleine gefahren. Es war ein sehr schöner Nachmittag. Was ein Glück das der Waclaw mit Ella da war sonst hätte ich ohne Dolmetscher im Kintscherhof gesessen. Gegen 17:00 Uhr ist Waclaw mit Ella aufgebrochen denn sie haben ja ca 250 km bis nach hause.
Der Abend wurde mit einer Fahrt auf den Heidelberg gekrönt  Da der Thomas, der Sohn vom Kintscherhof, dort habe ich 1946 als ein grosser Teil der Freunde schon weg waren, durch Kühehüten die Milch für meinen im Jahr 1945 geborenen Bruder verdient, in diesem Gebiet seinen Arbeitsplatz hat, brauchte ich da nicht hoch zu laufen.  Es war ein Erlebnis, ist der Heidelbertgturm der direkt auf der Grenze von Tschechien und Polen in einer Höhe von ca 900 m steht, erst vor wenigen Jahren von beiden Ländern neu erbaut worden. Die Aussicht war der Witterung entsprechend nicht so ganz optimal, aber es war ein toller Abschluss dieses Tages.

Am Abend bin ich noch mal ins Elysium auf 2 Bierchen gegangen um nicht irgendwo ganz alleine zu sitzen. Das war auch soweit OK. Horst S. war auch wieder da, auch mit der Wirtin des Elisiums habe ich mich ausgiebig unterhalten, im Allgemeinen heftige Klagen über zu wenige Touristen und Kurgäste.

 

Montag 4. Juni

Montag 4. Juni 2012 

Heute anfangs alleine durch die Gegend, mal vorrangig schlechte Objekte fotografiert! Denn diese sind  noch 
immer in ausreichender Zahl zu finden. Da wir erst etwas später einen Treff ausgemacht hatten um im Rathaus,
speziell im Standesamt Fotos an dem Schreibtisch meines Vaters zu machen, hatte ich dazu ausreichend Zeit,

*

Hier sind nur wenige  dieser Objekt,e die wgen  ungeklärten Eigentums verhältnissen noch immer  vor sich hin gammeln.

*Die Fotos im Standesamt kamen auch zustande, die beiligenden Fotos dienen als Beleg hierfür

Hier sind wir im Museum Kornecke
um das untenstehende Material zu sichten.
Der Türgriff  der Rathaustür  Malgoscha u. ich im Rathaus An dem Schreibtisch der Ahnen (Vater) Macht sich doch recht gut An diesem Tisch ist gut trauen!

Am Moltkefelsen,  dem Spielparadies aus  Kindertagen, da kommen Erinnerunngen hoch, aber man findet nichts mehr!

Dann sind wir ins Museum ( Kornecke ) und haben uns dort alte Aufzeichnungen  von Landecker Strassen angeschaut 
Unser Name auf der Kirchstrasse 11 ist verzeichnet! 
Im Anschluss habe ich diese Aufzeichnungen einmal digitalisiert.Anschließend zu Malgoscha u. Slawi zum Essen ( Pasta !)

Dann sind wir, Slawi und ich auf die Bismarkkoppe zum Moltkefelsen  marschiert, (siehe oben) das war ziemlich heftig, denn vom Bad aus steigt die Bismarkkoppe ziemlich steil an, die Gegnd um den Moltkefelsen jedoch von der anderen Seite, der Stadt, erschlossen zählte zu unserem bevorzugten Spielgebiet. Das Kreuz auf dem Moltkefelsen steht natürlich nicht mehr und auf der Wiese nach den Steinrücken zu suchen wo unser früheres Spielrevier war, war natürlich völlig Ergebnislos, die Natur holt sich, wenn sie gelassen wird, alles wieder zurück.

Also nachdem der Aufstieg (Serpentinen) heftig war ging der Heimweg dann doch sehr flott vonstatten und wir waren ratz Fatz wieder am Friedrichsplatz zurück.

*

1935 hat  ein Hermann Groeger eine handschriftliche Auflistung
 der Landecker Strassen,Grundstücke  und Inhaber- u. Häuser Namen angefertigt.



Hier ist das Namensverzeichniss
Das ist das Strassenverzeichniss
           Übersetzung des Strassenverzeichnisses               anhand der Nummern kann unten die            jeweilige Strassenkarte aufgerufen werden.

                                                                        
1    Albrechtstrasse
2    Auenstrasse
3    Bismarckstrasse
4    Birkenweg
5    Burgstrasse
6    Bahnhofstrasse
7    Brunnenplatz
8    Demuth Bannert Str.
9    Feldstrasse
10   Feuerwehrstrasse
11   Flurstrasse
12   Gartenstrasse
13   Gärtnerweg
14   Glatzerstrasse
14a  Glatzerstrasse II
15   Graf Hoffmann Platz
16    Georgenstrasse
17    Grünestrasse
18    Hedwigstrasse
19    Hohenzollernstrasse
20    Jauernigerstrasse
21    Karpensteinerweg
22    Kaiser-Wilhelm-Platz
23    Kratzbachstrasse
24    Kirchstrasse
25    Kohlenstrasse
26     Kosterstrasse
27    Leuthenstrasse
28    Lindenstrasse
29    Mariannenplatz
30    Marienplatz


31    Marienstrasse
32    Margaretenweg
33    Moltkestrasse
34    Mühlengrund
35    Mühlplatz
36    Nordenflichtstrasse
37    Obere Kurstrasse
38    Obere Waldtempelstrasse
39    Reichensteinerstrasse
40    Ring
41    Seitenbergerstrasse
41 a  Seitenbergerstrasse II
42    Sternstrasse
43    Schlösselstrasse
44    Schneebergstrasse
46    Thalheimerstrasse
47    Uferstrasse
48    Untere Kurstrasse
49    Untere Waldtempelstrasse
50    Völkelstrasse
51    Vorwerkstrasse
52    Werkstrasse
53    Wiesenweg
54    Zeppelinstrasse
55    Zollstrasse
56    Ziegeleiweg





1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 14a
15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29
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49 ,50
51
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53
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 Zwischenzeitlich hatte ich schon festgestellt das meine Telefonkarte aufgebraucht ist !!!  Ergo obwohl ich Helga immer zurückrufen ließ ist mein Konto auch geplündert worden, ist ja bekannt. Ich habe nun über Bruder Gerhard Guthaben erwerben lassen und er hat mir diese über die Skype zukommen lassen. Nun entstand aber ein Zirkus per exelanc. Das Handy ließ nun nur noch Notrufe durch und diesen Zustand konnten wir auch in Stundenlangen Bemühungen nicht mehr ändern da sich immer der polnische Provider dazwischen hängte und keine Aufladung durchließ. Es war eine Krux!!!! Gegen  23:00 Uhr habe ich es dann aufgegeben nachdem sämtliche Bemühungen ins leere gelaufen waren. Das zweite und auch große Problem war und ist ja, das es mir nicht gelingt eine Drahtlosverbindung ins Netz mit meinem Laptop herzustellen!!

Dienstag 5. Juni

Dienstag 5.6.2012

 Heute war das Erstemal  in der Eva der Frühstücksraum mit einer Firmengruppe von ca. 16 Mann belegt, da gab’s auch einiges mehr an Auswahl, das hatte dann auch etwas Positives für mich.

Dann war ich mit Slawi in der Stadt und wir haben für mein Handy eine polnische Simkarte  besorgt damit ich hier nicht immer über Deutschland sprechen muß, warum ich die Skype nicht bezahlt bekomme weiß ich auch nicht.
Na ja einmal war es nicht der richtige Standort, zweitens hat ja der Laptop ein eigenes Konto! Na ja diese Erkenntnis kam mir auch erst hinterher.

Anschließend wieder in die Eva denn Slawi hat Gäste aus Oppeln denen er Landeck schmackhaft machen  will, ich habe mit dem Auto die Umgebung etwas abgefahren. Einmal war ich in Bielendorf, das ist das Ende der Welt. 
Der Einsiedler bei dem wir in 2006 waren der lebt nicht mehr – wie gesagt die Einschläge kommen immer näher. Dann war ich Richtung Schwarzeberg unterwegs und bin prompt am Kalkofen vorbei gekommen, nach einem kurzen Kontakt mit dem Sohn Michael der gut deutsch spricht, hatte er mich für morgen eingeladen ob es aber so weit kommt, muss ich erst abwarten, denn morgen soll es mit  Miroslaw auf den Schneeberg gehen, vor allem soll es morgen schön werden nach dem heute der ganze Tag verregnet war.


Auf dem Weg nach Heudorf zum Lift kommt
 mann am Kalkofenmuseum vorbei.
Es kam aus zeitlichen Gründen am nächsten Tag nicht
mehr zu einem Besuch des Kalkofens .


Die Reisegesellschaft des Güttlerbus 2012  feiert Abschied von Landeck im Elysium Hotel am 5. Juni 2012
Slawi ist  nicht mehr aufgetaucht, seine Oppelner Gäste wären noch nicht abgereist, na ja, dann muss er sich halt um die kümmern. Ich war ab dem Spätnachmittag im Elysium und siehe, was Wunder, in diesem Hause war ich in zwei Minuten im Netz und alles war bestens, leider konnte halt die Skype nicht aufgeladen werden obwohl ich ja Paypal habe  aber die haben  den Standort lokalisiert und da hat das nicht zueinander gepasst bzw. die Daten des Laptops haben wohl nicht mit dem PC zuhause übereingestimmt und da hat’s halt nicht geklappt. Die Verständigung mit dem Handy ist auch eine Katastrophe liegt wohl auch an meinen Hörgeräten.

Ansonsten wurde ich von der Chefin des Elysium's zum Essen eingeladen und es wurde noch einmal eine lustige Gesellschaft denn der Bus feierte Abschied. Jetzt wo ich diese Zeilen schreibe, rollen sie schon fast 2 Stunden. Der  Joachim Str. aus Winkeldorf war noch mal da, er war wohl schon am Vortage da und hat die ganze Gesellschaft mit Mundartgedichten unterhalten, außerdem kam auch noch Horst S. wieder vorbei. Er berichtete unter Anderem von der Versteigerung des Kurhauses die für den gestrigen Tag angesetzt war, es gab aber kein Ergebnis da kein Bieter erschienen war. Mal sehen wie das weiter geht, ob es mal ein Ergebnis gibt. – Das Haus Elysium macht aber einen recht guten Eindruck und man sollte es weiter empfehlen, vor allem durch die Problemlose Vernetzung meines Laptops hat es natürlich in meinen Augen total gepunktet wenn ich bedenke  was wir hier in der Eva stundenlang , auch beim Slawi das gleiche Spiel, ergebnislos probiert haben. 

Mittwoch 6. Juni

Mittwoch 6.Juni 2012

 Gestern war wie gesagt ein total verregneter Tag, heute wird’s nun wie vorausgesagt ein schöner Tag werden und da soll es auf den Schneeberg gehen.
Der Termin wurde nun schon die ganze Woche vor uns her getragen, mal abwarten was daraus wird.
Da der Termin zur Abfahrt auf den Schneeberg um 14:00 Uhr angesagt war bin ich noch mal alleine im Bad  auf Entdeckungs-
reise gegangen.
Der Weg führte mich durch den Kurpark, wo alle Wege seit dem letzten Besuch in 2010 gepflastert  wurden, was mich sehr beeindruckte, doch was fehlte waren die Kurgäste. 

Diese Bilder demonstrieren den Parkwegeausbau im Bad, alles gepflastert !

Unter Anderem kam ich auch an die Villa „Dom Jadwiga“ das neue Hotel an der Jauerniger- Strasse, das hoch über Landeck gelegen und dadurch eine dementsprechende Aussicht zu bieten hatte.
Ehe ich mich's versah war ich mit der Chefin des Hauses, Frau Hedwig,  im Gespräch und endete mit selbst gebackenem wunderbaren „Mohkucha“ wohl fast nach 2 Stunden, wenn da der Termin für den Schneeberg nicht war hätte es sicher auch noch länger gedauert. Es war  jedenfalls ein sehr interessantes Gespräch. Ich erfuhr dadurch dass die Dame zu der deutschen Minderheit um Oppeln gehörte und nach einem Studium der Chemie letztendlich in Düsseldorf im Eon Konzern im Vorstand tätig war. Diese Tätigkeit hat es ihr am Ende ermöglicht in Ladek Zdroj (Bad Landeck) dieses schöne Haus hinzusetzen, was nun nicht nur für Sie  sondern auch für Ladek eine große Bereicherung darstellt, möge es ausreichend Gäste bekommen damit ihm ein angemessenes  Auskommen gesichert ist.

Das Hotel "Dom Jadwiga" hoch über Bad Landeck mit wunderbarer Aussicht


In herrlicher Lage über Lndeck liegt das neue Hotel  "Dom Jadwiga" - hier ein Blick aus der Wanne -"Natur Pur"

Der Panoramablick aus dem oberen Stockwerk des Jadwiga Hotels, diese Aussicht gibt es natürlich aus allen Stockwerken!

So nun habe ich mich schnellstens zu Slawis Haus, der ehemaligen Wilhelmshöhe in der Völkelstrasse, jezt Bemma, begeben, denn hier sollte der Trip auf den Schneeberg beginnen.

Miroslaw war auch pünktlich und mit den Frauen waren wir nun 5 Personen  die sich auf den Weg machten. An der Schweizerei war erst einmal Kaffeepause angesagt daran anschließend begaben wir uns an den Aufstieg.  Es war dies schon mein zweiter, denn mein Erster war schon 2002 mit dem damaligen Güttlerbus dadurch wusste ich schon was auf mich zukommt. Doch auch mit fast 80 (79) Jahren habe ich Auf und Abstieg erfolgreich hinter mich gebracht und war es doch wieder ein großes Erlebnis auf dem Trümmerberg in 1425m Höhe zu stehen und die umliegende Landschaft zu genießen, die unser GRÖFAZ mit dem verlorenen Krieg so leichtsinnig verspielt hat!

Was für mich eine  beachtliche Leistung  war, erschien mir bei meinen Begleitern eher ein spannender Spaziergang zu sein, es war halt der Unterschied der Generationen!
Die ganze Expedition wurde ausführlich durch Fotos dokumentiert so das sich jeder selbst ein Bild machen kann. Im Übrigen haben sich meine Begleiter rührend um mich besorgt, dass ich diesen Ausflug unbeschadet überstehe.

Eine kleine Bildauswahl der Schneebergbesteigung am 6. Juni 2012 die ich mit Hilfe meiner polnischen Freunde
auch gut überstanden habe.

Zur Erinnerung an die 2. Besteigung des heimatlichen Hausberges,
 den "Glatzer- Schneeberg" mit 1425 m am 6. Juni 2012
Im Hintergrund der in den 70er Jahren gesprengte Doppelturm
(Kaiser Wilhelm Turm) aus der linken Bildhälfte.

Da solls hoch gehen? Also gehn wirs an ! Mühsam gehts voran erste Rast auf dem Grenzstein Keine Müdigkeit vorteuschen.
das Alter geht voran! Wildes Stiefmütterchen Man lässt mir den Vortritt! Eine Quelle Ein Denkmal
Hannibal muss hier vorübergekommen sein!!! - hi letzte Etappe Ein Bruderschafts- Trunk auf 1425 m über 00 eine feierliche Zermonie !

Es war ein denkwürdiges Ereigniss dank Miroslaw Wenn der Hahn steht auf dem ....

 

Donnerstg 7. Juni

Donnerstag den 7. Juni 2012

Fronleichnam in Polen Feiertag 

Bevor ich die Villa Eva verlasse will ich noch einen Blick ins Gästebuch werfen
und hier vor allem die Einträge von unserem Freund Martin erfassen der so gerne hier war
uns jedoch leider so früh verlassen hat.

Heute ist der Trip nach Bad Landeck zu ende, nach noch einem kurzen Treffen bei Slawi wo wir unsere Fotos austauschten begann die Verabschiedung  und meine Heimreise wieder über Glatz und die B8 bis Autobahn Anschluss Breslau, dann über Görlitz bis Mittweida. Da auf polnischer Seite Feiertag war ging es trotz zu erwartender Prozessionen recht zügig voran.  Hier musste ich erst einmal versuchen mit meinem Handy wieder klar zu kommen. Nachdem ich wieder deutschen Boden unter den Füßen hatte habe ich als erstes die polnische Simkarte  aus dem Handy entfernt daraufhin ging natürlich gar nichts mehr. Dazu hatte ich ja den Akku entfernen müssen und damit war es ja ausgeschaltet, das man es danach wieder einschalten muss und wie das geht wusste ich als alter Technikfreak natürlich nicht (Asche auf mein Haupt). In dem Technikladen den wir dann in Mittweida aufsuchten, sagte mir der junge Verkäufer “nu ich hab’s halt mal eingeschaltet“ uff das war’s dann.

 Doch damit war die Handystory noch längst nicht beendet denn obwohl die Aufladung des Guthabens von Polen aus dann doch irgendwie geklappt haben musste, meldete sich Vodafon mit dem Satz nur noch Notruf möglich da das Guthaben schon wieder auf ein € zusammen geschnurrt war. Jetzt schwante mir etwas und habe das neue Guthaben nicht hoch geladen. Denn bei den hin und her Diskussionen erzählte mir meine Frau Helga da habe jemand angerufen von Vodafon ob wir Telefon und Internet haben was sie auch bestätigte doch wirklich haben wir das ja getrennt und die hatten mir flugs einen Datentarif aufgespielt der mir schon beim ersten angucken 14 € abgebucht hatte und daher mein Guthaben auf meiner Prepaidkarte gleich wieder auf null gesetzt hatte.  Dieses Problem war aber jetzt in Mittweida nicht mehr zu lösen und musste auf den nächsten Tag in Gera verschoben werden.

 Ich fuhr also jetzt weiter nach Gera wo ich schließlich gegen 19:00 Uhr endlich eintraf. Schwager Werner und ich fuhren dann mit seinem Wagen – ich war  groggy – nach Eisenberg zur Schwägerin Uta die dort im Klinikum ein neues Knie bekommen hatte  Auf dem Rückweg spendierte er mir noch eine beachtliche Portion Hackepeter ( so etwas gibt’s nur dort!) damit klang der Abend dann aus.

Freitag 8. Juni

Freitag den 8. Juni 2012 

Nach dem Frühstück ging es erst mal in die Stadt um den Handytarif wieder in die richtige Bahn zu bekommen. Ich hatte so etwas schon einmal in Gelnhausen gemacht und wusste dass so etwas nicht ungewöhnlich ist.
Also rein in den Vodafon Laden auf der Geraer Sorge, doch o Wunder da ging überhaupt nichts. Die anwesende Dame versuchte mich im Beisein  meines Schwagers absolut für Dumm zu verkaufen – tolles Renommee für die Firma. Also nix wie raus hier aus dem Laden und in den nächsten der nur Vertag mit Vodafon hatte und siehe da ratz Fatz  war der irrtümliche Tarif  geändert mein Guthaben aufgeladen und die Welt war wieder in Ordnung, natürlich nicht ohne noch einmal in den ersten Laden zu gehen und der Tussi die Bestätigungsmail über den geänderten Tarif unter die Nase gehalten zu haben. Eine Änderung die laut ihrer Aussage unmöglich sei!!!
Nach einem Eiskaffee in den Arkaden machte ich mich dann endgültig auf die letzte Etappe dieser an Pleiten Pech und Pannen so reich gesegneten Reise und war dann gegen 15: 00 Uhr  glücklich wieder  zu hause eingetroffen.
Mein Bora hat die 1700 km dagegen  gut weggesteckt und hat mich wieder gesund zu hause abgeliefert. 

he. im Juni 2012